Freitag, 16. September 2011, war der denkwürdige Tag an dem der Verein "Dai Shin Zen Meditationszentrum" gegründet wurde! Nach einem Bericht über mehr als 1 Jahr Vorbereitung und Dank an das Projektteam wurde gegründet und der neue Vorstand gewählt: Diana Bischoff, Friedhelm Boschert, Christian Eugen, Paul Matusek, Fleur Wöss. Anschliessend wurde ausgiebig gefeiert und getrascht.
Der September 2011 begann mit einem ganz besonderen Ereignis. Teemeisterin Sofu Mori , Senior Tea Master of Enshu Sado, führte eine klassische Tee-Achtsamkeits-Zeremonie vor und Räuchermeister Satoru Horiguchi zeigte eine Duft-Erkennungs-Achtsamkeits-Übung, die nur sehr selten noch ausgeführt wird. Bei dieser war es nicht erlaubt zu fotografieren. Die von den Teilnehmern aufgebrachten Spenden gingen an Opfer der Flutkatastrophe in Sendai.
Anfang Juni 2011 > Zen-Sitzerin Anna Watzinger hat ihre erste persönliche Kunstausstellung in Wien. Das Motto war absoutely zen-mässig Zeit, Vergänglichkeit und Werden. Diana half beim Scheibenputzen, Fleur hielt einen Vortrag über den Zeitbegiff im Zen. (Wer löst die Frage nach der Bedeutung der Zahlen?)
Ein Erlebnis der besonderen Art: Nach der Stille einer intensivenZen-Sitzung kamen wir ins Freie, und wie speziell für uns bestellt begann eines der wunderbarsten Feuerwerke aller Zeiten.
"Quiet Days in Bluuuumau ...". Auch 2011 fanden im Mai die Zendo Tage in der Rogner-Therme Blumau statt – gerade rechtzeitig zum Geburtstag von Therme und Rogner II. Im "Turm" ist jetzt ein wunderbares Zendo eingerichtet, wo wir unsere kleinen Zeremonien dazu abhielten und meditierten. Die Küche war wiederum ein Gemeinschafts-Kunstwerk etlicher Küchenmeister.
Unsere langjährige "Mit-Meditiererin" Renate Maier-Gilly hat der Zeitschrift Compliment im Februar 2011 ein Interview gegeben. Darin beschreibt sie sehr eindrucksvoll ihren Weg zu Zen. Download des Artikels.
Paul Matusek vom Wiener Daishin Zen Zentrum gab im Februar 2011 im Rahmen der Japan-Ausstellung im Wien Energie Zentrum vor knapp 60 interessierten Zuhörern eine Einführung in Zen mit praktischer Demonstration und Anleitung. (mit Wiederholungen im März und im April).
Fleur Sakura Wöss, Wien, und Constanze Hofstätter, Hamburg, wurden während des Jänner Rohatsu 2011 in einer wunderbaren Zeremonie als Meditationslehrerinnen ernannt und bestätigt und erhielten zum Zeichen dessen eine spezielle Stola.

Im Bild v.l.: Dr. Constanze Hofstätter, Zen-Meister Hinnerk Polenski, Dr. Fleur Sakura Wöss

Thomas und Fleur Sakura vom Daishin Zen Zentrum Wien nach dem Jänner-Rohatsu 2011, dem jährlichen intensiven Winter-Zen-Training im Norden Deutschlands. Rechts im Bild: Christiane Heinemann-Lindt, Zen Kollegin aus Deutschland.
Auch hier lässt's sich's meditieren, auch wenn man dabei "auf dem Kopf steht": Daishin Zen Wien Mitglied Stefan Amann ist wegen seines seit Jahresbeginn 2011 halbjährigen Studienaufenthalts in Australien beim wöchentlichen Sitzen in der Heimat grad nicht dabei weil er jetzt bei 38 Grad Celsius body-boarden und surfen "muss" ;-(

Aber er lässt zum Trost alle "Sitzer" daheim schön grüssen!

Auch im Dezember 2010 gab es die mittlerweile schon traditionelle Weihnachtsfeier im Daishin Zendo Wien. Jeder erzählte seine wesentlichen Erlebnisse der vergangenen Jahre und dabei lernten wir einander von mitunter überrraschenden neuen Seiten kennen. Highlight waren eindeutig die selbst gebackenen Hildegard-von-Bingen-"K.(kekse) SAWAKI" von Silvia und Gustavo, jedes noch zusätzlich veredelt durch eine erfrischende Sentenz von Kodo Sawaki!
Ende November 2010 verstarb Genro Koudela, Osho, der Pionier des Zen in Österreich. Peter Riedl, langjähriger Wegbegleiter Genros und sein (Röntgenologie)Arzt drehte dazu einen filmischen Nachruf auf sein Leben und seine Einstellung zum Tod.
Am 12. November 2010 berichtete die österreichische Tageszeitung "Der Standard" über das Seminar "Präsenz, Auftritt und Zen", das im Zendo stattfand. Sehr klar wird herausgearbeitet worum es in diesem Seminar geht, nämlich wie kommen wir im täglichen Leben zu einer Präsenz, die von innen kommt? Als Werkzeug dazu wird Zen angeboten. Dies war für alle Teilnehmer eine neue Erfahrung, die einige in ihr Leben integrieren werden. Download des Artikels
Die in Deutschland, Österreich unf der Schweiz präsente Zeitschrift "ursache & wirkung" interviewte für ihre Ausgabe 73, Herbst 2010 Fleur Wöss zum Thema "Das bin ich und wer ist wer und warum?". Sie meint: "Ich brauche kein Ich um glücklich zu sein". Download des Artikels
Im 7-Tages-Sesshin Oktober 2010 in Osterberg/D wirkten zwei Mitglieder des Wiener Zendo mit: eines davon war Thomas (im Bild rechts), der als "Trommler" mit viel Dynamik und Sinn für die Stille den Mokugyo ("Holzfisch") und das Han (Holzbrett) schlug.
"Die Linie im Chaos - Zen, Ethik, Leadership - Ein Leitfaden für Verantwortungs-Träger" heisst das Buch von Daishinzen Gründer Hinnerk Polenski. Es unterscheidet sich von herkömmlichen Führungs-Büchern mit guten Ratschlägen indem es nachweist, dass Zen-Training und Buddhas Anweisungen auf denen das Zen-Training fusst von Anbeginn darauf angelegt waren Führungs-Persönlichkeiten anzuleiten und deshalb auch heute noch gültig sind.
Zen als bewährte Disziplin für Führungskräfte – dieser Aufhänger lockte rund 130 Führungskräfte im September 2010 zu den Powertalks des Wiener Wirtschaftsbunds. Friedhelm Boschert und Fleur Wöss zeigten die Verbindung von Meditation zum praktischen Arbeitsleben auf und verblüfften ihre Zuhörer mit für sie überraschenden Einsichten und unerwarteten Übungen.
Im Rahmen der Wiener Bezirksfestwochen im Mai 2009 inszenierte unsere Anna Watzinger ein Kunstprojekt das die Zen-Arbeit der "normalen" Arbeit gegenüberstellte. Es gab einen Einführungsvortrag über Zen und mehrmaliges "Schau-Sitzen" in der Auslage bei dem einander einige Mitglieder des Zendo abwechselten.
Das Mediaunternehmen gugler* cross-media in Melk erweitert seine Räumlichkeiten und plant ein "Haus der Zukunft". Im August 2010 durften Fleur Wöss und Paul Matusek beim rund 35-köpfigen Beratungsgremium für dieses wegweisende Vorzeige-Projekt des Nachhaltigkeitspioniers Ernst Gugler mit dabei sein, denn in diesem Haus soll es auch ein Meditations- und Ruhezentrum geben. Fleurs Statement.
Im Juni 2010 fand der Seminarworkshop "Auftritt, Präsenz & Zen" gleich 2x statt: im Daishin Zendo Wien und im Schloss Mondsee auf Einladung der frauen:fachakademie. Beide Male war zentrales Thema nicht nur der eigene Vortrag und die eigene Präsenz beim Auftritt, sondern vor allem Zen als möglicher Wegbereiter und täglicher Übungsweg. Das WirtschaftsBlatt berichtete.
Wunderbare Zen-Tage verbrachte unsere Zen-Gruppe im Mai 2010 in der Therme Bad Blumau. Inspiriert von den vulkanischen Schwingungen des Thermalwassers und des Raumes Weltenklang meditierten wir, kochten wir, schwiegen wir und genossen die wunderbare Stille. Am Sonntag durften wir noch zum Geburtstagsritual von Robert Rogner sen. beitragen und intonierten das Hannya Shingyo zum Rauschen der Wellen.
Daishinzen Wien war beim Vienna City Marathon 2010 mit zwei Staffeln mit dabei. Zur Feier 2500 Jahre (....!) Marathon gab es speziell gestaltete Zen-Shirts und ein Zen-Transparent in gold, angefertigt mit viel Elan am Tag vorher im Zendo. Es war wie schon im Jahr vorher ein grosser Spass und feierlicher Moment im Schatten der kaiserlichen Hofburg nach dem Start im modernen Wien, bei der Uno-City.
Der Zen-Intensiv-Samstag am 27. März 2010 bot, wie es mittlerweile schon Tradition ist, abermals Anlass für ausgiebiges Gourmet-Schmausen aus allerlei Mitgebrachtem und Selbstverfertigtem.
Beim Zen-Intensiv-Samstag im März 2010 gaben die Karate Meister Franz Roland Jany, 4. Dan, und Oshita San, 8. Dan (im Bild rechts), eine Karate Demonstration samt traditioneller Kata (Vorführung der Bewegungsabläufe). Anlass war der Beginn des international ersten Budo-MBA (staatlich anerkannte akademische Wirtschaftsausbildung) bei dem Fleur Wöss und Friedhelm Boschert als Referenten dabei sind.
Im Februar 2010 war die Zen-Gruppe Fo Guang Shan zu Gast im Daishin Zendo Wien. Fo Guang Shan ist ein sehr grosser Rinzai-Orden aus Taiwan mit mehreren grossen Klöstern und einer Universität. Von dieser Universität kam Prof. Dr. Huei Kai und hielt einen sehr eindrucksvollen Vortrag zum Thema einer "Nachhaltigen, lebbaren Sicht von Leben und Tod" (frei übersetzt), der live vom Englischen ins Deutsche übersetzt wurde.
Das Jahr 2010 begann traditionell mit dem Daishinzen Rohatsu (7 Tage Meditation) von 29. Jänner bis 5. Februar im tief verschneiten Osterberg im Norden Deutschlands. 37 Teilnehmer unter der Leitung von Fleur Sakura Wöss (Jikijitsu) und Hinnerk Polenski (Roshi). Fleur Sakura übte sich dabei als Trommlerin! (Bild anklicken um es grösser zu sehen).
Der letzte Zen-Intensivtag des Jahres 2009 brachte zur "Stosszeit" insgesamt 18 "Sitzer". Eine schöne Power! Das gemeinsame Essen zu dem jeder etwas beitrug war gewohnt kulinarisch hervorragend und klang mit einem original japanischen Melonen-Eis am Stiel aus, was offensichtlich den Serotonin-Spiegel in ungeahnte Höhen katapultierte ...
Die Vorträge des Symposiums 2009 "Paradigmenwechsel" sind zum Teil downloadbar:

Zusammenfassung von Mag. Paul Matusek
Slides Prim. Prof. DDr. Andreas Remmel
Slides DI Dr. Klaus Woltron
Text Dr. Martin Kubaczek
Slides Univ.-Prof. Dr. Helga Kromp-Kolb
Slides Univ.-Prof. Dr. Renee Schröder
Am 23/24 Oktober 2009 sprachen beim Herbstsymposium "Paradigmenwechsel" der ÖBR hochrangige Vortragende, u.a. die Chemikerin Prof. Renèe Schröder, Klimaforscherin Prof. Helga Kromp-Kolb, Politikwissenschaftler Prof. Anton Pelinka, Ärztevertreter und Dr. Bante Seelawansa, buddh. Mönch aus Sri Lanka. Daishinzen Österr. war mit 7 Personen vertreten, im Bild 4 davon mit Standard-Redakteurin Mag. Heidi Aichinger, die die Podiumsdiskussion gekonnt moderierte.
Jedes Jahr sponsert Daishin Zen Österreich in Zusammenarbeit mit Daishinzen Deutschland einen Platz bei einem grossen Sesshin oder Rohatsu (fünf bis sieben Tage Intensiv-Zen). Der diesjährige Stipendiat war Robert Schönauer, hier im Bild mit Fleur Wöss, die das Sesshin in Osterberg/Norddeutschland vom 23. bis 30. September 2009 als Jikijitsu (= Gesamt-verantwortliche für den Ablauf) leitete.
Ganz besonders für alle jene, die nicht dabei waren und für alle jene, die nicht glauben können wie wild es in unserem Zendo einmal ausgesehen hat und wie rabiat hier gewerkt wurde hat sich Ende September 2009 ein kleines Wunder ereignet: die lang verschollene Kamera mit den Bildern drin ist wieder aufgetaucht! Hier ist der Beweis!
Am 17. und 18. September 2009 war das Zendo "Erlebnisplatz" des Seminars "Vortrag, Präsenz & Zen" von Fleur Wöss samt praktischer Meditations-Anleitung. Ein Teilnehmer schrieb danach: "Ich habe dem Seminarprogramm zwar entnommen, dass Meditation dabei eine Rolle spielt, konnte aber noch nicht ahnen welche Wirkung diese Übungen auf mich haben würden. Ich habe durch dieses Seminar eindeutig einige meiner Schwächen mildern und Selbst-Bewußtsein tanken können."
Frau Megumi Mori und Frau Ota waren Teil des Teams rund um ihren Teemeister Kobori Sojitsu, den 13ten Grossmeister seiner Linie (seit ca. 1400). Im japanischen Garten auf der Hohen Warte in Wien zeigten sie, kommentiert vom Japanischen Botschafter, die Hohe Kunst des Teetrinkens. Eine kleine Delegation des Daishin Zendo Wien war mit dabei und hatte grossen Spass.
Anfang September 2009 erhielten wir abermals Besuch aus Japan: Kenji und Megumi Mori sowie deren Mutter, Frau Ota besuchten das Zendo. Herr Kenji Mori ist Universitätsprofessor in Tokyo und Bestattungsforscher, Frau Megumi Mori ist ebenso wie ihre Mutter Teemeisterin. Die drei waren angenehm berührt in Wien ein Zendo vorzufinden für das sie grosses Lob aussprachen und anschliessend das Hannyah Shingyo rezitierten.
Im Daishin Zendo Wien gab es Mitte April und Anfang Juli 2009 zwei besonders bemerkenswerte Veranstaltungen: ein Dutzend Bank-Führungskräfte nahmen an einem Einführungs- bzw. Abschluss-Workshop zum Thema "Zen & Leadership" teil, der gemeinsam mit der Volksbank International veranstaltet wurde. Dazwischen wurde wöchentlich direkt im Bankgebäude meditiert. Anfang September gab es dazu einen Bericht in Der Standard.
Am 31. August 2009 feierten wir die Eröffnung der "Sitz-Saison" im Zendo. Nach dem ersten der nunmehr jeden Montag staffindenden Rezititations-Abende wurde gegessen & getrunken und wurden etliche launige "Ego-Minus"-Geschichten zum Besten gegeben (was das ist ist beim nächsten Fest zu erfahren!). Das Aufräumen besorgte blitzschnell eine hochmotivierte Männerrunde (siehe Bild).
Mitte Juli 2009 hatte das Zendo Besuch aus Japan. Akiko Tachikawa nutzte den Wien-Besuch mit ihrer Tochter und ihrem Enkel um diese für Japaner "exotische" Stätte anzusehen. Akiko Tachikawa war als junges Mädchen, noch vor Fleurs Geburt, die persönliche Assistentin von Kurt und Margareta Wöss bei deren Aufenthalt in den Kaiserlichen Gärten in Tokyo. Noriko Tachiwaka ist Professorin für Zahnimplantologie in Tokyo.
Anfang Juli 2009 war die Abschlussveranstaltung des 10-wöchigen Zen-Leadership-Kurses der VBI Bank im Zendo. Alle Teilnehmer erhielten schön gerahmte Urkunden in japanischer Schrift von Fleur mit dem Pinsel kalligraphiert und mit ihrem Stempel versehen.
Ende April 2009 eröffnete die Japan Ausstellung im Völkerkunde-Museum in Wien. Für diesen Anlass sponserte Herr Eisin Harada, Österreich-Fan und Präsident der Japan Gardening Association zwei Dinge: die Erneuerung des japanischen Gartens im Alten AKH und ein Orchester für traditionelle Gagaku-Musik. Anschliessend besuchten er und Begleitung das Zendo und waren gehörig erstaunt ein solches in Wien vorzufinden.
Das Daishin Zendo Wien war am 19. April 2009 mit 2 Staffeln und einem Halbmarathon-Läufer würdig vertreten. Die respektablen Geschwindigkeiten: Staffel 1 (5:18, 6:40, 5:11, 6:15) Staffel 2 (6:58, 7:24, 5:35, 5:51), Staffel 1 blieb abzgl einer Übergabekomplikation unter 4 h (!), Staffel 2 schaffte die 42,187 Km in 4:32:00, unser Halbmarathoni schaffte 1 Km in 6:32 . "Sitzen" verleiht Flüühhhgel! Zum Vergrössern und Herunterladen ...
Am 18. April 2009 gab es erstmals im Zendo eine original japanische Teeverkostung. Dr. Michiko Bacowski sprach über die richtige Zubereitung des grünen Tees, DDr. med. Helmut Bacowski legte die gesundheitlichen Wirkungen dar, Fleur Wöss zeigte den engen Zusammenhang der Verbreitung des grünen Tees mit der Ausbreitung des Zen auf. Die hervorragenden biologischen Tees sind (samt Anleitung!) ab sofort im Zendo zu erwerben.
Am 21/22 März 2009 kamen sämtliche Zendoleiter des Daishin Zen und solche in Ausbildung zur Daishin Zen Akademie im "Cosi fan Tutte"-Zendo in Wien zusammen. 2 Tage lang wurde gelehrt, gelernt und geübt - so zB die richtige Anwendung des Keisaku (siehe Bild). Leitung der Akademie: Fleur Wöss, Gastvortragender war Daishinzen-Gründer Hinnerk Polenski aus Deutschland.
Sonntag, 22 . Februar 2009 – das Daishinzen Zendo sozusagen auf "Betriebsausflug" bei den Yamato Drummers aus Japan. 16 Wiener Daishin-Zennisten liessen sich von den Urtönen der Power-Trommler in deren Geheimnisse hinein trommeln, die der Gründer der Gruppe so formuliert: "Es geht darum auch ohne Worte zu wisssen, was der andere gerade fühlt".
Am Donnerstag, 15. Jänner 2009 – und von nun an jeden dritten Donnerstag im Monat – tagte der Arbeits- und Interessentenkreis "Buddhismus & Wirtschaft" im Zendo "Cosi fan Tutte". Das Impulsreferat kam von Georg Fischer (zweiter von rechts), Unternehmer, Tibet-Wissenschaftler und beliebter Buddhismus-Vortragender in Höheren Schulen. Als Zielrichtung hat sich herausgebildet innerhalb von 2 Jahren publizistisch an die Öffentlichkeit zu gehen.
... und nach dem Neujahrs-Zazen wurde gefeiert.
... und so ...
Das Jahr 2009 begann so ...
Im Dezember 2008 versammelte sich die Daishinzen Wien Sangha um einen Geburtstag zu feiern – eine echte Überraschung nach dem "Sitzen" und nach dem Vortrag über "Buddhistische Ethik", der vom noch völlig geburtstagsahnungslosen Geburtstags-"Kind" gehalten wurde.
Am 5. Dezember 2008 wurde in Wien eine wunderschöne Neuübersetzung des Lotos-Sutra vorgestellt, ein in verschlüsselter Sprache gehaltener Text der buddhistischen Literatur, der sich dem westlichen Leser nur schwer erschliesst: "Sutra von der Lotosblume des wunderbaren Dharma". Holos-Verlag, 2008, zu beziehen unter Berufung auf Daishinzen bei der Buchhandlung Bartalszky im Hause des Zendo.
Im November 2008 gab es einen kollegialen Zen-Besuch bei einer chinesischen Rinzai (Lin Chi) Zen Linie in Wien. Dabei hatten wir die Auszeichnung den in englisch gehaltenen Vortrag des chinesischen Mönchs und Universitätsprofessors Dr. Huei Kai ins Deutsche übersetzen zu dürfen.
Der Krampus – oder war's der Nikolo? – bescherte uns eine wunderbare Daishin Zen Zeitung – von unserer Zen-Freundin Katrin Jacob www.katrinjacob.de. Download als pdf.

Im November 2008 wurde die linke Seitenwand in unserem Zendo gestaltet. Die Künstlerin Kadri Kallaste aus Estland schmückte die kahle weisse Wand mit dem Symbol des Japanischen Kaiserhauses, der Chrysantheme, in verschiedenen Grössen und so verteilt, dass sie wie zufällig aufzutauchen scheinen. Kadri Kallaste ist auf Fresken-Restaurierungen und Papiermachè-Stukkatur und -Schmuck spezialisiert: www.kadrikallaste.com

Am 24. Oktober 2008 hielt Fleur Wöss die Key-Note Rede beim Marketing Forum im Design Center Linz. Fleur konnte die 350 Führungspersönlichkeiten in das Thema Karma und in die Meditationspraxis einführen. Screenshots der Ausstrahlung im ORF, Pressemeldung in den Oberösterreichischen Nachrichten.
Dem Musik-getränkten Genus Loci angemessen gab es zur Eröffnung eine Shakuhachi-Darbietung durch Walter Ulrich.
Am 27. September 2008 war die offizielle Eröffnung des "Zentrums für Innere Ruhe" in Wien/Innenstadt. Genau an diesem Ort hat W. A. Mozart, als hier noch ein Gartenhaus stand, seine letzte Oper "Cosi fan Tutte" komponiert. Diese Bezeichnung ist uns Programm und Vision: "Mögen alle zur Inneren Ruhe und zur Stärke der Meditation finden" – der Welt würde es jedenfalls gut tun. Unsere Mission: ein offenes geistiges Zentrum zu sein.
Unser Zendo nähert sich Ende August 2008 dem Endausbaustadium und wird auch langsam wohnlich (siehe Bild oben). Die "Hall of Fame", die Liste der Helfer wird beständig länger. Bis auf absolut Fachkunde erforderliche Arbeiten, wie das Giessen des schneeweissen Epoxy-Bodens und eine zu Mauer entfernen und stützen, sind alle Arbeiten – und es waren eine unglaubliche Menge! – von freiwlligen Helfern ohne Bezahlung erledigt worden. Ein ganz herzliches Dankeschön!
Am 23. Juni 2008 erhielten wir ehrenvollen Besuch aus Südkorea. Il Muk Sunim ist Tempelvorstand in einem kleinen Tempel nahe Seoul, sein Haupttempel ist der berühmte Haeinsa (Rinzai Zen), ein UNESCO-Weltkulturerbe, er enthält mehr als 80.000 Holztafeln mit den ältesten Buddhistischen Texten, den Tripitaka, 700 Menschen leben dort, 400 davon Mönche. Wir sind zuversichtlich dass sich aus diesem Besuch ein beständiger Kontakt und Austausch entwickelt. Im Bild: Il Muk Sunim vor dem Schloss Schönbrunn in Wien.
Die Renovierung des Zendo in der Wiener Währingerstrasse geht voran. Mitte Juni 2008 nähert sich der Zendo-Raum seiner Vollendung, die übrigen Räume liegen noch etwas zurück. Anfang Juli sollen bereits die Tatami-Matten verlegt sein. Hier im Bild Sangha-Mitglieder beim Werken.
Am 5. Juni wurde Susanne Strobachs Buch "Mehr Zeit für mich! Eltern ohne Burnout" im Radisson SAS-Palais Hotel am Wiener Stadtpark vorgestellt. Das Buch ist eine Sammlung nützlicher Massnahmen gegen Burn-out und enthält auch einen Artikel über Daishin-Zen. Bei der Präsentation wurden von unseren "Nachwuchs-Sitzern" (siehe Bild) Spenden für das Zendo gesammelt und Susanne widmet ihre gesamten persönlichen Einnahmen aus dem Buch dem Aufbau unseres Zendo!
Am Sonntag, 25. Mai 2008, wurde bei der Friedenspagode am rechten Donauufer flussabwärts Wien bei strahlendem Wetter das Vesakh-Fest begangen, das alljährliche Gedenken an Buddhas Geburtstag und Erkenntnis. Fleur und Paul waren als Daishinzen-Vertreter auf Einladung der ÖBR, der Österreichischen Buddhistischen Religionsgemeinschaft dort, im Bild mit ÖBR-Präsident Gerhard Weissgrab.
Am Mittwoch, 21. Mai 2008 wurde unser neues Zendo im "Cosi fan Tutte" Haus in Wien vor-eröffnet. Leider streikte die Kamera, deshalb hier ein Eindruck vom ungefähren Zustand. Wir sassen dennoch wunderbar, hörten ausnahmsweise ein paar Takte Mozart (das Andante aus der Sinfonie Nr. 39, die er hier komponiert hat) und freuten uns über unseren Ehrengast Hinnerk Polenski, der aus 1184 Km Entfernung zu uns gejettet war.
Zu Fronleichnam 2008 gab es einen Zen-Tag für die Führungs-Crew eines 5-Sterne-Hotels in Wien. Die Frau- und Mannschaft unter der festen Hand von Direktorin Gabriela Benz (2.v.li.) hat ein Durchschnittsalter von 24 Jahren, ist voll Sturm und Drang und dennoch wunderbar offen für die Stille im Auge des Taifuns. Location war die rundum verglaste Top-Etage des exklusiven Haas-Hauses gegenüber dem Stephansdom, der an diesem Tage – mitten im Zazen – die gewaltige "Pummerin" erklingen liess.
Beim ersten Daishin Zen Tag in Wien am 4. Mai 2008 erhielten vier Mitglieder die schon länger als 1 Jahr regelmässig am Zazen teilnehmen im Rahmen einer kleinen Feier eine individuell gestaltete Teeschale. Fleur Wöss bemalte sie persönlich unter Anleitung der estnischen Künstlerin Kadri Kallaste mit Bambus, den japanischen Daishin-Zen Zeichen und dem Namen der/des Empfänger/in in deutsch und in japanisch.
Der Mai 2008 brachte der Daishinzen-Gruppe Wien einen wunderbaren Zen-Tag in Wien/Langenzersdorf. Die Sonne strahlte, der Himmel war blau, die Wolken schlagobersweiss – also bestiegen wir schweigend in Atembetrachtung den Bisamberg und wurden mit einem köstlichen Mahl belohnt, das von Misosuppe bis Sahnewölkchen-Nachspeise von unseren jungen Männern zubereitet war.
Am 30. April 2008 erfolgte die Unterzeichnung des Vertrages für das neue Zendo in Wien! Es liegt sehr zentral und trotzdem sehr ruhig in einem Hinterhof und hat einen wunderbaren spiritus loci: Die künftige Zenhalle – im Bild der Eingang zum Empfangsraum – steht genau an der Stelle an der W. A. Mozarts Gartenhaus stand in dem er drei seiner bekanntesten Sinfonien und die Oper "Cosi fan tutte" komponierte! Wenn sich das nicht als kraftvolles Omen erweisen sollte ...

Zum Vergrössern: Bild anklicken!
Im April 2008 hielt Ernst von Glasersfeld einen Vortrag in der Gesellschaft der Ärzte in Wien. Der nunmehr 91Jährige ist der Begründer des Radikalen Konstruktivismus der sich in weiten Strecken wie eine westliche Ausgabe der Zen-Philosophie im Gefolge von Nagarjuna (2./3. Jhdt) und Nishida (20. Jhdt) liest. Er selbst wurde zu dieser Idee durch Sigmund Freud gebracht, der in einer seiner Vorlesungen in Wien die Meinung vertrat, dass Träume nur von demjenigen gedeutet werden könnten, der sie selbst "konstruiert" hat.
Mitte Februar 2008 besuchte Sensei Hinnerk Syobu Polenski die Wiener Daishin Zendo und hielt einen grundlegenden Vortrag zum Thema "Die dreifache Daishin-Zen Zuflucht" Dieser Vortrag war insbesondere für unsere neuen Mitglieder sehr wertvoll. Jikijitsu an diesem Abend war Paul Matusek.
Anfang 2008 fand das Daishinzen-Rohatsu in Osterberg bei Kiel mit etwa 30 Teilnehmern aus allen sechs Daishin-Zendos statt. Einer der Höhepunkte war die ergreifende Live-Unterzeichnung der Stiftungsurkunde für das Kloster Daishin-An in Schleswig, das durch eine äusserst grosszügig bemessene Spende unserer (Zen)Freundin Susanne Schöning möglich wird. Hier ist Susanne und ihr Projekt zu sehen.
Anfang November 2007 trafen einander die Daishin-Zendos Frankfurt und Wien in Ahlberg bei Kassel zu einem Wochenend-Sesshin mit Zen-Sensei Hinnerk Polenski. Gleichzeitig wurde eine enge Zusammen-arbeit der beiden Daishin-Zendos vereinbart, ua gelten die Teilnahme-Tickets beiderseits – dem Zen-Städtetourismus steht also nichts mehr im Wege. Im Bild Fleur Wöss (Wien), Wolfgang Fox (Frankfurt), Gabriele Machnik (Frankfurt), Paul Matusek (Wien).
Für die Landesgartenschau Schleswig 2008 hat Hinnerk Polenski einen Zen Garten in Anlehnung an die Gärten im Hoko-ji und im Syoko-ji geschaffen. Stifter des Gartens ist u.a. unsere Zen-Freundin Susanne Schöning, Gründerin und Eigentümerin der "Zwergenwiese", Spezialistin für köstliche vegane Aufstriche. Hier ist der Folder zum Downloaden (17 MB).
Anfang März 2007 versammelten sich sechzehn Daishinzen-Freunde in Laaben im Wienerwald zu einer langen Nacht und einem frühen Morgen mit Daishinzen Gründer und Lehrer Hinnerk Syobu Polenski sowie der Dahishin-Zendo Leitung Wien, Fleur Sakura Nenge Wöss und Paul Matusek.

Ende November 2006 war Shakuhachi-Meister- Walter Ulrich zu Gast im Daishin-Zendo Wien. Näheres hier.

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