[Ich lese vor] Friedensgebet – „Nenne mich bei meinem wahren Namen“ von Thich Nhat Hanh

Wie oft glauben wir in Auseinandersetzungen ganz genau zu wissen was richtig und falsch, was gut und böse ist. Und jede Auseinandersetzung bringt uns auseinander anstatt näher. Frieden kann einkehren, wenn wir die Widersprüchlichkeiten, die das Leben ausmachen, nicht nur erkennen, sondern auch annehmen, sie bei ihrem „wahren Namen“ benennen. Ein Friedensgebet des bedeutenden Zen-Lehrers Thich Nhat Hanh, der selbst die Greuel des Krieges in Vietnam erlebt hat.

[Ich lese vor] Der Weg zum Ziel kann wichtiger sein als das Ziel

Eine spannende, wahre Geschchte aus dem alten Japan: Ein wahrhaft großes Vorhaben wird zwei Mal unterbrochen von Wichtigerem. Aber das Ziel vor Augen wird es schlußendlich doch erreicht, und das Ergebnis kann heute noch besichtigt werden. Das, was den Weg zum Ziel unterbrochen hat stellt sich in der Nachbetrachtung als das Richtige heraus – wenn man nur offen ist für die innere Stimme.